Erste Schritte

Provenienz & Belegbarkeit

Warum jede Angabe eine Quelle, einen Zeitpunkt und — wo möglich — eine Prüfsumme trägt, und wo die Grenzen liegen.

Provenienz heißt Herkunft. Der Kern von Firmenbuch.app ist, dass du zu jeder Angabe nachvollziehen kannst, woher sie stammt und wann sie galt. Statt einer geglätteten Antwort bekommst du die amtlichen Daten samt Beleg-Kontext.

Die drei Herkunfts-Marker

  • Quelle — die amtliche Stelle, die die Daten geliefert hat: Firmenbuch (HVD), EVI-Amtsblatt, GLEIF oder das deutsche Handelsregister.
  • Abrufzeitpunkt — wann die Daten geladen wurden. Registerdaten ändern sich; der Zeitpunkt macht eine Angabe zeitlich verortbar.
  • SHA-256 — ein kryptografischer Fingerabdruck der Rohantwort. Ändert sich auch nur ein Zeichen, ändert sich die Prüfsumme vollständig. So lässt sich belegen, dass ein Dokument seit dem Abruf unverändert ist.

Warum das zählt

Wer eine Firmenangabe vor Gericht, gegenüber einer Behörde, im Prüfbericht oder in der KYC-Akte verwendet, muss sie belegen können. „Eine Website hat das behauptet“ genügt nicht. Quelle + Zeitpunkt + Prüfsumme machen aus einer Information einen zitierfähigen Nachweis.

Aktualität

Profile, Belege und Suchen werden zum jeweiligen Zeitpunkt frisch aus der Quelle geladen, nicht aus einem alten Vorrat beantwortet. Ein Beleg wird sogar serverseitig autoritativ neu abgerufen, bevor er erstellt wird.

Grenzen — bitte lesen

  • Firmenprofile beruhen auf der amtlichen Kurzinformation, nicht auf dem vollständigen Registerauszug. Einzelne Detailfelder können fehlen.
  • Kennzahlen sind Berechnungen aus veröffentlichten Urkunden, kein amtlicher Registerinhalt — insbesondere Werte aus PDF-Extraktion sind Näherungen.
  • Personenbezogene Angaben werden minimiert dargestellt (z. B. keine Geburtsdaten). Namensgleichheit ist möglich.
  • Firmenbuch.app ersetzt weder einen beglaubigten Auszug noch Rechts- oder Steuerberatung.
Ein Gedankenstrich „—“ in Profilen und Belegen bedeutet immer: im Auszug nicht enthalten — nicht „null“ und nicht „nein“.